Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltung / Allgemeines

 

(1) Die nachfolgenden AGB gelten für alle von Sylvia Schaffrath durchgeführten Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen.

Soweit keine abweichende Vereinbarung getroffen, gelten die AGB auch für alle zukünftigen Aufträge desselben Auftraggebers. Die AGB dienen der Regelung und Klarstellung einiger Inhalte des Auftragsverhältnisses, welches sich im Übrigen nach dem Inhalt des einzelnen Auftrages bestimmt. Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform und müssen als solche ausdrücklich gekennzeichnet sein. Die Vertragsparteien sind sich einig, dass ausschließlich die vorliegenden AGB des Auftragnehmers gelten sollen. Etwaige Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung. Haben die Vertragsparteien abweichende Vereinbarungen getroffen, welche schriftlich niedergelegt wurden, so gehen diese den vorliegenden AGB vor.

(2) “Fotografien” im Sinne dieser AGB sind alle vom Auftragnehmer hergestellten Produkte, gleich in welcher technischen Form oder in welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen. Der Auftraggeber erkennt an, dass es sich bei dem vom Auftragnehmer gelieferten Bildmaterial um urheberrechtlich geschützte Lichtbildwerke im Sinne von § 2 Abs.1 Ziff. 5 Urheberrechtsgesetz handelt.

(3) Der Auftragnehmer ist, soweit durch den Auftraggeber keine ausdrücklichen Weisungen hinsichtlich der Gestaltung der Fotos gegeben wurden, bezüglich der Bildauffassung sowie der künstlerisch technischen Gestaltung frei. Diesbezügliche Reklamationen sind ausgeschlossen.

(4) Grundlage für den Vertrag ist das jeweilige Angebot vom Auftragnehmer, in dem alle vereinbarten Leistungen sowie die Vergütung festgeschrieben werden. 

(5) Der Vertrag kommt mit der schriftlichen Erteilung des angebotenen Auftrages zustande.

(6) Die vom Auftragnehmer angebotenen Leistungen sind vom Kunden zu überprüfen und schriftlich/durch Zahlung der Anzahlung zu bestätigen.

 

§ 2 Nutzungs- und Urheberrecht

 

(1) Dem Fotografen steht das ausschließliche Urheberrecht an allen im Rahmen des jeweiligen Auftrages gefertigten Fotos zu. Urheberrechte sind laut Urheberrechtsgesetz nicht übertragbar. 

 

(2) Der Auftragnehmer überträgt jeweils ein einfaches Nutzungsrecht an den Fotos auf den Auftraggeber. Dieses beinhaltet ausschließlich die private, nicht kommerzielle Nutzung. Jede Veränderung, Weiterbearbeitung (z.B. durch Foto-Composing, Montage oder durch elektronische Hilfsmittel zur Erstellung eines neuen urheberrechtlich geschützten Werkes) der gelieferten Fotos bedarf der ausdrücklichen Genehmigung durch den Auftragnehmer. Selbiges gilt für die Weitergabe von Nutzungsrechten an Dritte, welche dem Auftraggeber grundsätzlich nicht gestattet ist.

 

(3) Eine kommerzielle/gewerbliche Nutzung der Lichtbildwerke im Nachhinein – gleich welcher Form vorliegend – durch den Auftraggeber selbst oder durch Dritte kann nur mit vorhergehender schriftlicher Zustimmung des Auftragnehmers erfolgen. Dies gilt auch für Bilddateien, welche durch den Auftraggeber oder durch Dritte digital oder anderweitig verändert bzw. verfremdet wurden.

 

(4) Die zu übertragenden Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung des vereinbarten Honorars in Form von Download/USB-Stick über.

 

(5) Erteilt der Fotograf mit Genehmigung des Auftraggebers an den Auftraggeber die Genehmigung zu einer Verwertung der Fotos, so kann er verlangen, als Urheber des Lichtbildes genannt zu werden. Macht er von diesem Recht Gebrauch, so berechtigt die Verletzung des Rechts auf Namensnennung den Fotografen zum Schadensersatz.

 

(6) Der Auftraggeber erhält ausschließlich bearbeitetes Bildmaterial hochauflösend im Format JPG. Die Abgabe von unbearbeiteten, digitalen Rohdaten (RAW) ist ausgeschlossen, außer anderweitig vereinbart. Die Aufbewahrung der digitalen Bilddaten ist nicht Teil des Auftrags. Die Aufbewahrung erfolgt demnach ohne Gewähr. Die Mindestanzahl an Fotografien wird durch die Bestätigung des Angebots bestimmt.

 

(7) Individuelle Abweichungen der Nutzungs- und Urheberrechte und Sonderkonditionen bei Personen der Zeitgeschichte müssen schriftlich vereinbart werden.

 

(8) Eine Veröffentlichung der entstandenen Fotos durch den Auftragnehmer ist nur mit Einverständnis des Auftraggebers gestattet.

 

(9) Sollte der Auftragnehmer Fotos vom Auftrag des Auftraggebers veröffentlichen wollen, wird dem Auftraggeber eine Onlinegalerie zur Verfügung gestellt mit den Fotos, die veröffentlicht werden sollen. Hier kann der Auftraggeber bestimmen, welche Fotos der Auftragnehmer auf seiner Homepage und in den Social Media Kanälen veröffentlichen darf. 

 

§ 3 Vergütung

 

(1) Für die Herstellung der Fotos wird ein Honorar als Paketpreis inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer sowie zuzüglich eventueller Reisekosten berechnet.

(2) Fällige Rechnungen sind innerhalb von 7 Tagen ohne Abzug zu zahlen. Bis zur vollständigen Bezahlung des Paketpreises bleiben die gelieferten Fotos Eigentum des Auftragnehmers.

(3) Wird die für die Durchführung des Auftrages vorgesehene Zeit aus Gründen, die der Auftragnehmer oder dessen Erfüllungsgehilfe nicht zu vertreten hat, wesentlich überschritten, oder vom Auftraggeber gewünscht verlängert, so erhöht sich das Honorar des Auftragnehmers entsprechend dem zeitlichen Mehraufwand (200€/h). Ist ein Zeithonorar vereinbart, erhält der Auftragnehmer auch für die Wartezeit den vereinbarten Stunden- oder Tagessatz.

(4) Mit der Unterzeichnung des Vertrages ist eine Anzahlung in Höhe von 30% fällig. Erst mit Eingang des Betrages beim Auftragnehmer gelten die im Vertrag genannten Termine als gebucht. Trifft die Vorauszahlung nicht fristgemäß ein, so ist der Auftragnehmer nicht zur Durchführung des Auftrages verpflichtet.

(5) Sollte die Auftragserteilung für die Ausführung der Dienstleistung vom Auftraggeber innerhalb 3 Tagen nach Unterzeichnung widerrufen werden, so wird generell keine Aufwandsentschädigung fällig.

Außerhalb des im §3.5 festgelegten Zeitraums ist ein Rücktritt durch einseitige Erklärung des Vertragspartners nur unter Errichtung folgender Stornogebühren möglich:

- bis sechs Monate vor dem Auftragsdatum 30% vom gesamten Vertragspreis;

- bis drei Monate vor dem Auftragsdatum 50% von dem gesamten Vertragspreis; 

- bis einen Monat vor dem Auftragsdatum 80% von dem gesamten Vertragspreis;

- bis sieben Tage vor dem Auftragsdatum 90% von dem gesamten Vertragspreis.

Geleistete Anzahlungen des Auftraggebers werden mit der Stornierungsgebühr verrechnet.

 

(6) Ausnahmen hiervon sind ein Krankheitsfall (Brautpaar) oder Todesfall (direkte Familie), die zu einer Absage der Trauung/Feierlichkeiten führen. Eine Überprüfung/das Verlangen eines Nachweis der Situation liegt im Ermessen des Auftragnehmers.

 

§ 4 Haftung/Gefahrübergang

 

(1) Für Schäden, gleich welcher Art, anlässlich der Vertragserfüllung haftet der Auftragnehmer für sich und seine Erfüllungsgehilfen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Dies gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, die er oder seine Erfüllungsgehilfen durch schuldhafte Pflchtverletzungen herbeigeführt haben.

(2) Für Schäden oder Verlust (trotz mehrfacher Sicherungsmaßnahmen) der digitalen Bilddaten haftet der Auftragnehmer nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

(3) Für Schäden, Mängel oder Verlust durch Subunternehmer oder Lieferanten, welche Ihre Leistungen auf eigene Rechnung erstellen, ist eine Haftung des Auftragnehmers ausgeschlossen.

(4) Liefertermine für Fotos sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich von dem Auftragnehmer bestätigt worden sind. Der Auftragnehmer haftet für Fristüberschreitung nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

(5) Die Organisation und Vergabe von Buchungen an den Auftragnehmer und die Ausführung des Auftrags erfolgen mit größter Sorgfalt. Sollte jedoch auf Grund von Umständen, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat (z.B. Krankheit, Verkehrsunfall, Umwelteinflüssen, Verkehrsstörungen etc.) kein Fotograf zum Fototermin erscheinen bzw. zu spät eintreffen, kann keine Haftung für jegliche daraus resultierenden Schäden oder Folgen übernommen werden. Die Anzahlung wird im Falle der Nicht-Durchführung voll erstattet. Sollte schon vor dem Hochzeitstag feststehen, dass der Auftragnehmer am Datum der Hochzeit augrund von Umständen (z.B. Krankheit)  den Auftrag nicht durchführen kann, wird vom Auftragnehmer ein anderer Fotograf zur Verfügung gestellt.

(6) Beanstandungen gleich welcher Art müssen innerhalb von 14 Tagen nach Ablieferung der Bilder beim Auftragnehmer eingegangen sein. Nach Ablauf der Frist gelten die Bilder als vertragsgemäß und mangelfrei angenommen.

 

§ 5 Datenschutz

 

Der Auftraggeber erklärt sich einverstanden, dass seine zum Geschäftsverkehr erforderlichen, personenbezogenen Daten gespeichert werden. Der Auftragnehmer verpfichtet sich, alle ihm im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln. Daten werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist zur Durchführung des Auftrages erforderlich. Näheres ist unter Punkt 5 festgehalten.

 

§ 6 Schlussbestimmungen/Salvatorische Klausel

 

(1) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(2) Nebenabreden zum Vertrag bestehen nicht und bedürfen, soweit nachträglich gewollt, zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

(3) Als Gerichtsstand wird das nächst zuständige Gericht zum Wohnsitz des Auftragnehmers vereinbart.

(4) Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein, oder werden, oder die Bedingungen eine Lücke enthalten, so bleibt die Rechtswirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung, gilt eine wirksame Bestimmung als vereinbart, die der von den Parteien gewollten wirtschaftlich am nächsten kommt; das Gleiche gilt im Fall einer Lücke.

 

Einverständnis der gesamten Hochzeitsgesellschaft

 

Es ist Aufgabe des Auftragnehmers abzuklären, dass alle am Hochzeitstag anwesenden Personen damit einverstanden sind, auf denen durch den Auftragnehmer eingefangenen Bildern abgebildet zu sein.

 

Datenschutzgrundverordnung

 

Diese Datenschutzerklärung klärt euch über die Art, den Umfang und Zweck der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (nachfolgend kurz „Daten“) bezüglich dieses Vertrages auf. Im Hinblick auf die verwendeten Begrifflichkeiten, wie z.B. „Verarbeitung“ oder „Verantwortlicher“ verweise ich auf die Definitionen im Art. 4 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

 

Verantwortliche:

Sylvia Schaffrath Fotografie

Schwarzlachweg 26, 35390 Gießen

info@schaffrath-fotografie.de

 

Arten der verarbeiteten Daten:

- Bestandsdaten (z.B. Namen, Adressen)

- Kontaktdaten (z.B. E-Mail, Telefonnummern)

- Inhaltsdaten (Fotos)

 

Zweck der Verarbeitung:

- Beantwortung von Kontaktanfragen und Kommunikation mit Kunden

- Erfüllung des Auftrages (Erstellung der Fotografien)

 

Verwendete Begrifflichkeiten:

 

 

„Personenbezogene Daten“ sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung (z.B. Cookie) oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind.

 

„Verarbeitung“ ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten. Der Begriff reicht weit und umfasst praktisch jeden Umgang mit Daten.

 

Als „Verantwortlicher“ wird die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet, bezeichnet.

 

Maßgebliche Rechtsgrundlagen

 

Nach Maßgabe des Art. 13 DSGVO teile ich euch die Rechtsgrundlagen meiner Datenverarbeitungen mit. Sofern die Rechtsgrundlage in der Datenschutzerklärung nicht genannt wird, gilt Folgendes: Die Rechtsgrundlage für die Einholung von Einwilligungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. a und Art. 7 DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung meiner Leistungen und Durchführung vertraglicher Maßnahmen sowie Beantwortung von Anfragen ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung meiner rechtlichen Verpflichtungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, und die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Wahrung meiner berechtigten Interessen ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Für den Fall, dass lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO als Rechtsgrundlage.

 

Zusammenarbeit mit Auftragsverarbeitern und Dritten

 

Sofern ich im Rahmen meiner Verarbeitung Daten gegenüber anderen Personen und Unternehmen (Auftragsverarbeitern oder Dritten) offenbare, sie an diese übermittle oder ihnen sonst Zugriff auf die Daten gewähre, erfolgt dies nur auf Grundlage einer gesetzlichen Erlaubnis (z.B. wenn eine Übermittlung der Daten an Dritte, wie an Zahlungsdienstleister, gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zur Vertragserfüllung erforderlich ist), ihr eingewilligt habt, eine rechtliche Verpflichtung dies vorsieht oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (z.B. beim Einsatz von Beauftragten, Webhostern, etc.). 

 

Sofern ich Dritte mit der Verarbeitung von Daten auf Grundlage eines sog. „Auftragsverarbeitungsvertrages“ beauftrage, geschieht dies auf Grundlage des Art. 28 DSGVO.

 

Ihr habt ferner gem. Art. 77 DSGVO das Recht, eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einzureichen.

 

Rechte der betroffenen Personen

 

Ihr habt das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob betreffende Daten verarbeitet werden und auf Auskunft über diese Daten sowie auf weitere Informationen und Kopie der Daten entsprechend Art. 15 DSGVO.

 

Ihr habt entsprechend. Art. 16 DSGVO das Recht, die Vervollständigung der euch betreffenden Daten oder die Berichtigung der euch betreffenden unrichtigen Daten zu verlangen.

 

Ihr habt nach Maßgabe des Art. 17 DSGVO das Recht zu verlangen, dass betreffende Daten unverzüglich gelöscht werden, bzw. alternativ nach Maßgabe des Art. 18 DSGVO eine Einschränkung der Verarbeitung der Daten zu verlangen.

 

Ihr habt das Recht zu verlangen, dass die euch betreffenden Daten, die ihr mir bereitgestellt habt, nach Maßgabe des Art. 20 DSGVO zu erhalten und deren Übermittlung an andere Verantwortliche zu fordern. 

 

Ihr habt ferner gem. Art. 77 DSGVO das Recht, eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einzureichen.

 

Widerrufsrecht

 

Ihr habt das Recht, erteilte Einwilligungen gem. Art. 7 Abs. 3 DSGVO mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen

 

Widerspruchsrecht

 

Ihr könnt der künftigen Verarbeitung der euch betreffenden Daten nach Maßgabe des Art. 21 DSGVO jederzeit widersprechen. Der Widerspruch kann insbesondere gegen die Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung erfolgen.

 

Löschung von Daten

 

Die von mir verarbeiteten Daten werden nach Maßgabe der Art. 17 und 18 DSGVO gelöscht oder in ihrer Verarbeitung eingeschränkt. Sofern nicht im Rahmen dieser Datenschutzerklärung ausdrücklich angegeben, werden die bei mir gespeicherten Daten gelöscht, sobald sie für ihre Zweckbestimmung nicht mehr erforderlich sind und der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Sofern die Daten nicht gelöscht werden, weil sie für andere und gesetzlich zulässige Zwecke erforderlich sind, wird deren Verarbeitung eingeschränkt. D.h. die Daten werden gesperrt und nicht für andere Zwecke verarbeitet. Nach gesetzlichen Vorgaben in Deutschland erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 6 Jahre gemäß § 257 Abs. 1 HGB (Handelsbücher, Inventare, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse, Handelsbriefe, Buchungsbelege, etc.) sowie für 10 Jahre gemäß § 147 Abs. 1 AO (Bücher, Aufzeichnungen, Lageberichte, Buchungsbelege, Handels- und Geschäftsbriefe, Für Besteuerung relevante Unterlagen, etc.). 

 

Geschäftsbezogene Verarbeitung

Zusätzlich verarbeite ich

- Vertragsdaten (z.B., Vertragsgegenstand, Laufzeit, Kundenkategorie).

- Zahlungsdaten (z.B., Bankverbindung, Zahlungshistorie)

von meinen Kunden, Interessenten und Geschäftspartnern zwecks Erbringung vertraglicher Leistungen (Fotografische Begleitung).

 

Erbringung vertraglicher Leistungen

Ich verarbeite Bestandsdaten (z.B. Namen und Adressen sowie Kontaktdaten von Nutzern), Vertragsdaten (z.B. in Anspruch genommene Leistungen, Namen von Kontaktpersonen, Zahlungsinformationen) zwecks Erfüllung meiner vertraglichen Verpflichtungen und Serviceleistungen gem. Art. 6 Abs. 1 lit b. DSGVO. Die in Onlineformularen als verpflichtend gekennzeichneten Eingaben, sind für den Vertragsschluss erforderlich.

 

Kurz gesagt: Ich verarbeite und speichere eure personenbezogenen Daten, die ihr mir über das Kontaktformular übermittelt habt, so wie diese, welche ihr mir auf mündlichem Wege oder per Schriftverkehr habt zukommen lassen, um meine Dienstleistung als Hochzeitsfotografin ausführen zu können. Die Daten werden natürlich nicht weitergegeben und können auf Wunsch jederzeit angefordert werden.

 

 

Corona

 

Sollte die Hochzeit an dem hier im Vertrag festgehaltenen Datum aufgrund der gesetzlichen Lage (d.h. die Maßnahmen erlauben grundsätzlich keine Feierlichkeiten - also durch „höhere Gewalt“) nicht stattfinden können, suchen Auftraggeber und Auftragnehmer bestenfalls gemeinsam nach einem neuen Datum, um die Hochzeit zu verschieben. 

 

Möchte der Auftraggeber die Hochzeit nicht verschieben, sondern auf unbestimmte Zeit absagen, dann bekommt dieser die Anzahlung zurückerstattet (abzüglich der bereits geleisteten Dienste: Ich berechne eine Aufwandspauschale für den Arbeitsaufwand von Treffen/Telefonaten, Online-Notizbuch etc. von 150€), sofern es laut Gesetz nicht erlaubt ist (d.h. die Maßnahmen erlauben grundsätzlich keine Feierlichkeiten), dass die Hochzeit stattfindet.

 

Sonstige Absagen fallen unter die Stornobedingungen (siehe „3. Allgemeine Geschäftsbedingungen; § 3.5 Vergütung“).